Auswirkungen der geplanten Baustelle auf die Umwelt
• Die Auswirkungen basieren auf den Fakten, welche Sie im Menü links aufrufen können.
• Die Zementmischanlage im Stollen produziert große Mengen an gesundheitsgefährdendem Zementstaub. Der Stollen wird mit Luft versorgt ("Bewetterung"), gleichzeitig muss jedoch auch die Abluft wieder irgendwo den Stollen verlassen. Dies wird direkt am Stolleneingang passieren. Der Feinstaubanteil kann sich niemals zu 100% bis zum Portal des Stollens absetzen. Werden keine Filtermaßnahmen gesetzt, würde dieser somit in die Umwelt gelangen und mit dem Wind talabwärts nach Göstritz und Schottwien transportiert werden. Konkrete Messergebnisse kann es erst im Betrieb der Anlage geben, doch dann ist es bereits zu spät!
• Zementstaub führt bei andauernder Exposition zu Staublunge, Asthma Bronchiale und kann bei gegebenem Quarzanteil sogar zu Lungenkrebs führen. Diese Krankheiten treten in der Regel erst Jahre später in Erscheinung.
• Der Wallfahrtsort Maria Schutz wird hinter Lärmschutzwänden versteckt. Ist das die Art einer Ortsverschönerung, welche sich die ÖBB vorstellt?
• Die LKWs produzieren große Mengen an Abgasen und Staub. Dieser wird mit dem Wind in der Umgebung verstreut, gleichzeitig werden die nahe an der Straße gelegenen Gebäude, Grünanlagen, Wiesen und das Erdreich verschmutzt. Diese Verschmutzungen werden über Jahre hinweg in den oberen Schichten des Erdreichs verbleiben, bevor sie durch Regen und Verwitterung in immer tiefere Erdschichten wandern.
• Durch die Verschmutzung wird auch die Wallfahrtskirche betroffen sein. Wenn die Tatsache bekannt wird, dass der LKW-Verkehr über Maria Schutz rollt, wird der Tourismus in Maria Schutz stagnieren.
• Durch den Tunnel wird die bestehende Semmeringstrecke "entlastet", um nicht zu sagen "ersetzt". Wird die bestehende Bahnstrecke zur "Ausweichroute" degradiert, welche lediglich bei Revisionsarbeiten im Tunnel bzw. zu Nostalgiefahrten genutzt wird, droht eine Aberkennung des Status "Weltkulturerbe" Semmeringbahn seitens der UNESCO. Einen Präzedenzfall hat es in Deutschland bereits gegeben, Stichwort "Elbtal".
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