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Keine Unterstützung der Initiative durch die Gemeinde

Unser Ansuchen, die Aufstellung unseres Transparentes in der Kurve des Tennisplatzes zu genehmigen, wurde vom Gemeinderat ABGELEHNT. Dieses Transparent trägt lediglich den Schriftzug "Stoppt ÖBB Tunnelwahn!", sowie die Homepage-Adresse "www.mariaschutz.at".

Nicht nur, dass wir keinerlei finanzielle Unterstützung erhalten, ja sogar das Anbringen des Transparents mit Verweis auf unsere Homepage, hat man uns untersagt! Vergleichen wir die Situation mit Gloggnitz, so wird die Initiative BISS nicht nur in der Anbringung ihrer Transparente unterstützt, vielmehr wurde auch deren Finanzierung vollständig von der Gemeinde übernommen !!!

Von Bürgermeister Walter Polleres wurde uns diesbezüglich wie folgt per Email mitgeteilt:

"Sie haben im Name der Bürgerinitiative den Antrag gestellt, die Anbringung eines Transparentes innerhalb des Ortsgebietes vor dem Zaun des Tennisplatzes möglichst rasch zu genehmigen. Der von der ÖVP eingebrachte Dringlichkeitsantrag für die Sitzung des Gemeinderates am 17.02.2010 hat folgendes Ergebnis gebracht: Vom Gemeinderat wird festgehalten, dass dieses Transparent nicht im Sinne der Gemeinde ist, und dort auch nicht hin gehört. Die Anbringung auf öffentlichen Flächen wird generell abgelehnt. Außerdem verwehrt sich die Gemeinde gegen den Slogan „Stoppt den ÖBB Tunnelwahn“. Die Unterstützung bezieht sich ausschließlich auf den Zwischenangriff Göstritz, jedoch nicht gegen das gesamte Projekt."

Zu beachten in diesem Zusammehang ist weiters, dass auch die Gemeinde Gloggnitz nicht gegen den Tunnel ist, trotzdem aber ihre Bürgerinitiative unterstützt.

Wir sind der Meinung, dass hier definitiv etwas falsch läuft! Wie kann es einerseits sein, mit großen Tönen der Bevölkerung zu erklären, man wolle um jeden Preis den Zwischenangriff verhindern, gleichzeitig jedoch auf der anderen Seite einer Initiative, welche das gleiche Hauptziel verfolgt und zusätzlich das Gesamtprojekt kritisch beleuchtet, jeden nur denkbaren Stein in den Weg legt?

Wir fragen uns wohl zurecht:

Was darf man der Gemeinde überhaupt zukünftig noch glauben?

Was läuft hier im Hintergrund wirklich ab und sind vielleicht die wahren Ziele der Gemeinde ganz andere?